Kulturstrategie des Landes Vorarlberg

Mit der 2022 von Sentum konzipierten und organisierten Kulturenquete des Landes Vorarlberg und der 2021 von der Kulturabteilung in Auftrag gegebenen Studie der Fachhochschule Vorarlberg zu den Lebens- und Einkommensverhältnissen Kunstschaffender lagen die Grundlagen für die Überarbeitung der 2016 entwickelten Kulturstrategie des Landes vor. Die Kulturstrategie Vorarlberg stellt die Orientierungspunkte der kulturpolitischen Ausrichtung des Landes für die nächsten Jahre dar. Ebenso werden darin jene Arbeitsfelder erörtert, welche die zukünftige Arbeit der Kulturabteilung bestimmen und den Aufgabenhorizont der 2016 veröffentlichten Kulturstrategie Vorarlberg neu definieren.

Sentum wurde, nachdem wir bereits die Kulturenquete entwickelten, beauftragt, an der Erstellung der Kulturstrategie maßgeblich mitzuarbeiten. Grundsätzlich konnten wir in der Strategie die bestehenden Leitlinien bestätigen, wenngleich sich in der diverser werdenden, von Umbrüchen geprägten Gesellschaft auch der Bedarf an Kurskorrekturen zeigte, wie Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink in der Präsentation der Studie betonte.

Aufgrund der Studie wird die Kulturabteilung künftig neue Impulse in den Bereichen Bildung und Jugend, Klima und Nachhaltigkeit sowie beim Thema Fair Pay setzen.

Sparten durchbrechen

Es zeigte sich, dass die klassischen Sparten in der Kultur immer mehr durchbrochen werden. Wenn ein Projekt aber mehrere Landesabteilungen berührt, ist dies eine Herausforderung für die Verwaltung in der Förderlogik. Es bedarf deutlich mehr Schnittstellenarbeit. Auch behördliche Auflagen bei zeitweiser Nutzung von Räumen sollten angepasst werden. "Es braucht die Haltung, das ermöglichen zu wollen", so Edgar Eller in Richtung der Behörden.

Zum Download der Kulturstrategie: https://vorarlberg.at/-/kulturstrategie
Fotocredit: © Land Vorarlberg-A. Serra

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Perfekt gescheitert

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Wie gestaltet man eine Kulturenquete?